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Engpass Luegbrücke: Warentransporteurinnen und -transporteure setzten sich für praktikable Lösungen ein

04.04.2025 |

Die Sanierung der Luegbrücke auf der Nordtiroler Brennerautobahn sorgt nicht nur bei Autofahrerinnen und -fahrern für Unmut – besonders betroffen zeigt sich die Südtiroler Transportwirtschaft.

Bereits seit Anfang des Jahres ist die Luegbrücke über weite Strecken nur einspurig befahrbar. Die Folge: Verzögerungen, Staus und wirtschaftliche Mehrkosten.
„Wenn unsere LKWs im Stau stehen, steigen die Kosten für alle – vom Produzenten bis zum Endverbraucher“, warnt Alexander Öhler, Obmann der Warentransporteurinnen und -transporteure im lvh. Besonders an Montagen, Freitagen und Mittwochen komme es regelmäßig zu erheblichen Zeitverlusten. Obwohl die österreichische Autobahngesellschaft Asfinag an Wochenenden teilweise eine zweispurige Verkehrsführung ermöglicht hat, bleibt die Lage angespannt. „Momentan kommen wir gerade noch durch – aber der Sommer kommt erst noch“, gibt sich der Obmann der Warentransporteurinnen und -transporteure im lvh besorgt.

Um die angespannte Verkehrssituation zu entschärfen, bringt Öhler eine konkrete Maßnahme ins Spiel: Eine Ausweitung der erlaubten Fahrtzeiten für LKWs. Konkret fordert der lvh-Obmann, dass Warentransporte morgens bereits ab 3 Uhr (statt wie bisher ab 5 Uhr) starten und abends bis 24 Uhr (statt bis 22 Uhr) unterwegs sein dürfen. „Das würde uns enorm helfen, Transporte besser zu verteilen, Staus zu vermeiden und letztlich auch den restlichen Verkehr zu entlasten“, erklärt Öhler.
Um dieses Ziel zu erreichen, setzt er sich für einen Testlauf bereits rund um die Osterfeiertage und die damit verbunden Ferien, zwischen dem 12. und 21. April 2025 ein. Der Obmann möchte dies, im Dialog, mit den zuständigen politischen Vertreterinnen und Vertretern schnellstmöglich besprechen. „Sollte die Maßnahme greifen und keine zusätzlichen Probleme verursachen, kann man sie auch für die gesamte Bauzeit der Luegbrücke in Betracht ziehen“, so Öhler weiter.

Die Luegbrücke bleibt eine Belastungsprobe für den alpenquerenden Verkehr. Doch Südtirols Warentransporteurinnen und -transporteure zeigen sich konstruktiv – mit konkreten Vorschlägen für einen reibungsloseren Warenfluss, von dem letztlich nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die gesamte Bevölkerung profitieren würde.

 

Im Bild: Alexander Öhler, Obmann der Warentransporteurinnen und -transporteure im lvh – Foto © lvh.apa

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